1. Mannschaft: abgeklärter Sieg gegen FC Rorschacherberg
Der FC Speicher wurde seiner Favoritenrolle im Auswärtsspiel beim FC Rorschacherberg gerecht und sicherte sich dank einer abgeklärten Teamleistung einen verdienten 2:0-Erfolg.
Die Gäste starteten bewusst ohne frühes Pressing in die Partie und überliessen der Heimmannschaft zunächst mehr Ballbesitz. Wirklich profitieren konnte Rorschacherberg davon jedoch nicht, denn die Speicherer standen defensiv kompakt und stellten die Räume konsequent zu. So blieben die Gastgeber trotz optischer Spielanteile weitgehend ideenlos. Nach rund 15 Minuten begann auch Speicher offensiv aktiver zu werden. Zwar konnten sich die Gäste vermehrt in der gegnerischen Hälfte festsetzen, zwingende Torchancen blieben jedoch zunächst Mangelware. Nach gut einer halben Stunde bot sich dann eine vielversprechende Freistossgelegenheit. M. Tempini übernahm die Verantwortung und zirkelte den Ball sehenswert via Unterkante der Latte zur 1:0-Führung ins Netz. Auch danach blieben klare Chancen selten. Speicher erhielt im Spielaufbau zwar viel Raum, agierte im letzten Drittel aber oft zu unpräzise und ungenau im Passspiel. Erwähnenswert war zudem ein stark getretener Freistoss von R. Ramaj, der nur am Aussenpfosten landete. So ging es mit einem knappen, aber verdienten Vorsprung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Speicherer wach aus der Kabine und versuchten, das Spiel vermehrt flach zu gestalten. Dennoch blieb die Partie weiterhin von einigen Fehlpässen geprägt. In der 60. Minute sorgte dann ein schön herausgespielter Angriff für die Entscheidung: T. Fässler schlug einen starken Seitenwechsel auf den eingewechselten M. Schober, der sich entlang der Linie robust durchsetzen konnte und scharf zur Mitte passte. Dort stand M. Schrag goldrichtig und musste den Ball nur noch zum 2:0 über die Linie drücken. Die Zwei-Tore-Führung liessen sich die Gäste in der Folge nicht mehr nehmen. Dank einer starken Teamleistung, insbesondere in der zweiten Halbzeit, sowie viel Mentalität brachte der FC Speicher den Sieg souverän über die Zeit.
Ein besonderes Lob verdiente sich dabei auch E. Pellegatta, der trotz mehrerer Provokationen einen kühlen Kopf bewahrte und ohne Gelbe Karte blieb.

